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Arbeitszimmer steuerlich absetzen und sparen

Arbeitszimmer steuerlich absetzen und sparen

Wer beruflich daheim in den eigenen vier Wänden arbeitet, sollte sich informieren, in wiefern er seinen Arbeitsplatz von der Steuer absetzen kann. Doch es gibt klare Regeln, wer wann und inwiefern Geld für sein Arbeitszimmer zurückbekommen kann. einfachefinanzen.de erklärt, was zu beachten ist.

Die Kosten für das Arbeitszimmer können rückwirkend seit dem 1. Januar 2007 steuerlich geltend gemacht werden. Grundsätzlich kann jeder sein Arbeitszimmer von der Steuer absetzen, der ein steuerpflichtiges Einkommen hat, und einige Voraussetzungen erfüllt. Bei Festangestellten wäre das die Lohnsteuer, ist man als Selbstständiger tätig, ist es die Einkommenssteuer. Studenten, Rentner oder Arbeitslose können nur dann Kosten von der Steuer absetzen, wenn sie eine steuerpflichtige Nebentätigkeit ausüben.

Klare Regeln für das Home Office

Die wichtigste Bedingung dafür, sein Heimbüro von der Steuer absetzen zu können, ist der Umstand, dass das Büro im eigenen Haus oder in der eigenen Wohnung der Mittelpunkt der beruflichen Tätigkeit eines Menschen ist. Wie häufig das Home Office dabei genutzt wird, ist dabei nebensächlich.

Weiter muss es sich bei dem Arbeitszimmer um ein eigenständiges Zimmer handeln. Die Ecke eines anderen Raumes zum Arbeitsplatz umzufunktionieren wird nicht als Arbeitszimmer anerkannt, ebenso wenig akzeptiert werden Eckzimmer oder Durchgangszimmer. Auch die Größe des Raumes in dem gearbeitet werden soll ist entscheidend: Das Arbeitszimmer darf keinesfalls die Mehrheit der vorhandenen Wohnfläche einnehmen. Nach Abzug der Grundfläche des Arbeitsraumes muss noch genug Fläche zum Wohnen (beispielsweise für die Familie) übrig sein. Als Ehepaar mit einem Kind, das eine Dreizimmerwohnung bewohnt, wird es Ihnen kaum gelingen, zu vermitteln, dass das Arbeitszimmer für die "private Nutzung unzugänglich" ist.

Für private Nutzung unzugänglich

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Wenn man belegen kann, dass über 90 Prozent der Arbeitstätigkeit in diesem Zimmer stattfinden, lassen sich die Kosten vollständig absetzen, das bedeutet: Miete, Strom, Wasser und sonstige Nebenkosten können anteilig in der Steuererklärung angegeben werden. Hierfür ist jedoch eine private Mitbenutzung des Arbeitszimmers auszuschließen. Entsprechend muss auch die Einrichtung des Raumes vom Zweck des Arbeitszimmers bestimmt sein. Wird also im "häuslichen Arbeitszimmer" ein Gästebett platziert, lässt sich die private Nutzung beispielsweise durch den Spontanbesuch des Finanzamts nicht nur vermuten, sondern leicht nachweisen. Übrigens: Verweigern Sie dem Finanzangestellten den Zutritt zum Zimmer, wird automatisch von einer privaten Mitbenutzung des Raumes ausgegangen und die Kosten werden nicht mehr anerkannt.

Teilweise absetzbar

In vielen Berufen ist der Nachweis der ausschließlichen Nutzung eines Raumes als Arbeitszimmer nur schwer zu erbringen. Doch auch wenn dies nicht gelingt, lassen sich die Anschaffungskosten für Arbeitsutensilien, wie zum Beispiel Schreibtisch, Computer oder ein Faxgerät, von der Steuer absetzen, sofern sie glaubhaft für die Arbeit benötigt werden.

Wer seinen Beruf primär anderenorts ausübt und das Arbeitszimmer nur gelegentlich nutzt, kann ebenso das Zimmer steuerlich geltend machen. Für Angestellte ist hier jedoch Bedingung, dass das Büro für die Ausübung der beruflichen Tätigkeit unabdingbar ist. Dieser Umstand muss vom Arbeitgeber beim Finanzamt bestätigt werden, indem er schriftlich versichert, dass er dem Arbeitnehmer keinen anderen Arbeitsplatz in der Firma zur Verfügung stellen kann. Bis 1.250 Euro nachgewiesene Kosten im Jahr können in diesem Fall in der Steuererklärung abgerechnet werden. Keine Chancen hat hingegen, wer trotz der Möglichkeit, in der Firma zu arbeiten, das Home Office vorzieht.

Fazit

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Für das steuerliche Absetzen des Arbeitszimmers in den eigenen vier Wänden gibt es also strenge Kriterien. Leider ist nicht immer eindeutig nachzuweisen, ob diese erfüllt wurden oder nicht. Doch auch wer an diesen Hürden scheitert, kann erforderliche Arbeitsgeräte wie zum Beispiel Computer und Drucker steuerlich geltend machen. So lassen sich die entstandenen Kosten zur Einrichtung des Home Office zwar nicht immer vollständig, jedoch immerhin in Teilen in der Steuererklärung absetzen.





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