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Die häufigsten Unfallursachen bei Kindern

Eine aktuelle Untersuchung zeigt, wo für Kinder die größten Unfallgefahren lauern und wie es um die Risikoeinschätzung der Eltern bestellt ist. Im Ergebnis zeigen sich alarmierende Diskrepanzen. Eltern liegen vielfach weit neben der Realität, was die Einschätzung von Unfallgefahren ihrer Kinder und das tatsächliche Risiko betrifft.

Zudem überschätzen sie die Fähigkeiten des Nachwuchses oft erheblich. Dies zeigt eine aktuelle Untersuchung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV).

Im Auftrag des GDV wurden rund 300 Eltern online rund um das Thema Kinderunfälle befragt. Ziel der Untersuchung war es herauszufinden, inwieweit sich Eltern der Risiken bewusst sind, denen ihre Kinder tatsächlich ausgesetzt sind. Vor kurzem wurden die Ergebnisse in Berlin vorgestellt.

Dabei klaffen Wahrnehmung und Wirklichkeit zum Teil weit auseinander. Während sehr viele Eltern den Straßenverkehr für sehr unfallträchtig halten (85 Prozent) und das eigene Heim für sicher (82 Prozent), ist es in Wahrheit genau umgekehrt: Nur 14 Prozent der Unfälle mit Kindern unter 14 Jahre sind auf der Straße passiert, dagegen 60 Prozent zu Hause.

Pfeil Risikovorsorge-Möglichkeiten im Vergleich

Straßen sind sicherer geworden

Diesen Trend bestätigen auch die Statistiken der privaten Unfallversicherer, wie Jürgen Engel, Vorsitzender der GDV-Kommission Unfallversicherung, herausstellte. Während 2006 noch 18,9 Prozent aller Unfälle, die von der Kinder-Unfallversicherung reguliert wurden, auf Verkehrsunfälle zurückzuführen waren, traf das 2010 nur noch auf 15,8 Prozent zu.
Bei Kindern unter fünf Jahre passiert nur jeder zehnte Unfall im Straßenverkehr. „Da die Anzahl aller Unfälle aber gleich geblieben ist, muss man vermuten, dass es in anderen Bereichen eine Zunahme gibt“, betonte der Vorsitzende der GDV-Kommission Unfallversicherung.

Hohe Verletzungsgefahr durch Stürze


Die häufigsten Unfallursachen bei Kindern liegen den Angaben zufolge im Bereich Fall oder Sturz. Darauf geht über ein Drittel der Unfälle zurück, die bei einer privaten Unfallversicherung gemeldet wurden. Als zweithäufigste Ursache nennt der GDV „Sonstigen Sport“. Etwa jeder sechste Unfall ist darauf zurückzuführen. Dahinter folgen die Unfallursachen Fußball und Fahrradfahren. Auch bei einzelnen Unfallursachen liegen sehr viele Eltern mit ihrer Einschätzung weit neben den tatsächlichen Zahlen.

Beispiel Stürze: 57 Prozent der Eltern gaben an, dass ihre Kinder schon gestürzt sind, aber nur 15 Prozent halten dies für besonders gefährlich. Dabei können Sturzverletzungen sehr schmerzhaft und auch folgenreich sein, wie die Kinderchirurgin Dr. Stefanie Märzheuser herausstellte. Sie ist zugleich Präsidentin der Bundes-Arbeitsgemeinschaft Mehr Sicherheit für Kinder e.V. Während sich Stürze kleinerer Kinder in der Ebene oft nicht verhindern lassen, trifft das auf andere Unfallursachen nicht zu.

Überschätzte Fähigkeiten

So ließen sich viele schlimme Stürze aus Hochbetten, Fenstern und von Balkonen mit einfachen Sicherungen vermeiden. Gerade Fensterstürze seien keine Seltenheit, allein in Berlin gebe es einen pro Monat – oft mit schweren und bleibenden Schäden. In vielen Fällen überschätzen die Eltern die Fähigkeiten ihrer Kinder, etwa beim Fahrradfahren oder was das vernünftige Verhalten in der Küche betrifft.

43 Prozent der Eltern von Kindern unter fünf Jahren schätzen die Küche zwar als gefährlichen Ort ein, aber 43 Prozent lassen ihre Kinder dort unbeaufsichtigt. Beim Schwimmen sieht es ähnlich aus. Fast die Hälfte (48 Prozent) der Eltern behaupten, dass ihr Kind schon mit fünf Jahren schwimmen kann. Genauer befragt, bewältigt aber keiner der Vier- bis Fünfjährigen auch nur eine 25-Meter-Bahn.

Seepferdchen reicht nicht

„Das Seepferdchen ist keinesfalls Ausdruck dafür, dass Kinder schwimmen können. Entsprechend dürfen sie nicht unbeaufsichtigt im Schwimmbad oder Badesee bleiben“, mahnte die Kinderchirurgin. Bei den Null- bis Fünfjährigen, so Märzheuser weiter, gibt es bundesweit 23 Todesfälle durch Ertrinken. Aber auch die Acht- bis Zehnjährigen seien noch gefährdet, weil sie weniger streng beaufsichtigt werden und ihre eigenen Fähigkeiten häufig überschätzen.

Laut der Kinderchirurgin sollten Eltern Schritt für Schritt die Risikokompetenz der Kinder fördern und zudem Vorbilder sein. Dass mehr als die Hälfte der Eltern beim Fahrradfahren keinen Helm trägt, sei kein gutes Vorbild. Trotz aller Vorsicht kann jedoch immer etwas passieren. Daher ist es wichtig, die Kinder zumindest finanziell abzusichern, für den Fall, dass nach einem Unfall Gesundheitsschäden bleiben. Ein Versicherungsexperte berät, welche Absicherungsform und -höhe am sinnvollsten ist.

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