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Was beim Jahresurlaub zu beachten ist

Immer wieder gibt es Streit beim Thema Urlaub. Wer sich mit dem Arbeitgeber oder seinen Kolleginnen und Kollegen darüber streiten muss, wann wer in Urlaub gehen darf, verdirbt sich schon im Vorfeld eine Menge an Urlaubsfreuden. Gut, wer die Regeln kennt, damit es erst gar nicht zu Auseinandersetzungen kommt.

Wollen mehrere Beschäftigte einer Abteilung zur gleichen Zeit in Urlaub fahren, ist Streit vorprogrammiert. Denn in der Regel achten Arbeitgeber darauf, dass Kunden und die verbliebenen Mitarbeiter nicht leiden müssen, weil zu viele Beschäftigte gleichzeitig einmal richtig ausspannen wollen.

Urlaubsplan aufstellen


Zunächst sollte versucht werden, dass sich die Betroffenen untereinander einigen. Sollte das nicht möglich sein, trifft der Arbeitgeber in jedem Einzelfall die letzte Entscheidung. Dabei ist er gehalten, die Wünsche seiner Mitarbeiter zu berücksichtigen.

Sprechen jedoch dringende betriebliche Gründe dagegen, dass bestimmte Beschäftigte zu der von ihnen gewünschten Zeit in Urlaub gehen, so darf der Arbeitgeber sie auf andere Zeiten verweisen. Kann ein Beschäftigter nur zu ganz bestimmten Zeiten Urlaub nehmen, zum Beispiel weil er schulpflichtige Kinder hat, so hat er in der Regel Vorrang vor Mitarbeitern ohne Kinder.

Außerdem haben für gewöhnlich langjährig Beschäftigte einen Vorrang vor Kollegen, die erst kürzere Zeit für den Arbeitgeber tätig sind. Näheres regelt Paragraf 7 des Bundesurlaubsgesetzes (BUrlG). Um Streit zu vermeiden, ist es ratsam, einen Urlaubsplan aufzustellen und sich untereinander abzustimmen.

Was passiert bei Erkrankungen?

Wird ein Beschäftigter während seines Urlaubs krank, so muss er seinem Arbeitgeber schnellstmöglich eine Arbeitsunfähigkeits-Bescheinigung, die er sich gegebenenfalls am Urlaubsort ausstellen lassen muss, vorlegen. Die versäumten Urlaubstage können später nachgeholt werden. Dabei sind jedoch die in Paragraf 7 des BUrlGs genannten Fristen zu beachten. Doch auch hiervon gibt es Ausnahmen.

Denn ist ein Arbeitnehmer wegen einer lang anhaltenden Erkrankung nicht in der Lage, innerhalb der gesetzlichen Fristen seinen Jahresurlaub zu nehmen, so ist der Urlaubsanspruch nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshofs vom 20. Januar 2009 nicht automatisch verfallen. Dem Betroffenen steht gegebenenfalls ein Anspruch auf einen Ausgleich in Geld zu.

Das gilt übrigens in der Regel auch für in einem Kündigungsverhältnis stehende Arbeitnehmer, die ihren Urlaub vor Ausscheiden aus dem Unternehmen nicht mehr nehmen können.

Keine eigenmächtige Verlängerung

Ein Anspruch darauf, auf seine Urlaubsansprüche zu verzichten und sich den Urlaub auszahlen zu lassen, besteht nicht. Wer neu in einem Betrieb ist, hat gemäß Paragraf 4 BUrlG erstmals nach sechs Monaten einen Anspruch auf bezahlten Urlaub. Im Fall einer längeren Krankheit sollten die Urlaubsansprüche sofort nach Rückkehr an den Arbeitsplatz angemeldet werden. Denn nach einer Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts vom 9. August 2011 können die Ansprüche andernfalls verloren gehen.

Äußerst gefährlich ist es, seinen Urlaub eigenmächtig zu verlängern. Denn fehlt die Zustimmung des Arbeitgebers, so ist das auch ohne vorherige Abmahnung ein Grund für eine fristlose Entlassung. Ein Anspruch auf Zahlung eines Urlaubsgelds besteht übrigens nur dann, wenn das im Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart wurde.

Arbeitnehmer, die mit ihrem Arbeitgeber Streit wegen des Urlaubs oder anderer Angelegenheiten, beispielsweise wegen einer ungerechtfertigten Kündigung haben, können ihr Recht notfalls gerichtlich einklagen. Wer zudem eine Rechtsschutz-Versicherung besitzt, entgeht dem Kostenrisiko für Verfahren vor Arbeitsgerichten.

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