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Falschgeld: Keine Chance für falsche Fuffziger

Falschgeld: Keine Chance für falsche Fuffziger

Die Zahl der sich im Umlauf befindlichen gefälschten Geldscheine ist im vergangenen Jahr wieder angestiegen. Auf 10.000 Bundesbürger kommen inzwischen sieben gefälschte Banknoten. einfachefinanzen.de erklärt, wie man Falschgeld erkennt und was zu tun ist, wenn man im Portemonnaie eine sogenannte "Blüte" vorfindet.

Unter Falschgeld versteht man nachgemachtes Geld, Banknoten und Münzen, die nicht den Geldwert besitzen, den sie aufgrund gekonnter Fälschung zu haben scheinen. Die Herstellung und die Verbreitung von Falschgeld, das "in Umlauf bringen", oder "in den Zahlungsverkehr bringen" von gefälschtem Geld ist weltweit eine Straftat. Durch Falschgeld entstand allein in 2010 ein Schaden von 3,4 Millionen Euro.

Betrug mit Tradition

Die Idee des  gefälschten Geldes gibt es seit Menschengedenken. Bereits um 220 n. Chr. wurden gefälschte römische Denare in großer Zahl hergestellt. Noch heute kann man die Gussformen und Falschmünzen in Museen begutachten. Im zweiten Weltkrieg wurden von den Nazis unter Hitler im großen Stil ausländische Banknoten produziert, um die Währung der sich im Krieg befindlichen Länder nachhaltig zu schwächen.

Die Techniken der Geldfälschung werden immer wieder verbessert - so lassen sich inzwischen täuschend echt aussehende Scheine und Münzen produzieren. Natürlich reagiert die Regierung und versucht, es den Fälschern so schwer wie möglich zu machen, gute Duplikate herzustellen. Entsprechend werden heute original Münzen und Banknoten mit speziellen Sicherheitsmerkmalen versehen. Mehr als die Hälfte aller Blüten sind "falsche Fuffziger", also 50 Euro Scheine. Die Scheine sind geläufiger als Hunderter, haben aber trotzdem genug Wert, so dass es sich lohnt, sie in Umlauf zu bringen. Dennoch gibt es auch zu jedem anderen Schein ein gefälschtes Gegenstück, ebenso wie zu Münzen. Diese sind jedoch wesentlich weniger verbreitet.

Wie erkenne ich Falschgeld?

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Obwohl gefälschte Banknoten in der Regel mit bloßem Auge, ohne besondere technische Hilfsmittel oder ähnliches, zu erkennen sind, muss man schon sehr genau hinschauen, denn die Fälschungen werden immer besser. Die meisten entlarvenden Fehler lassen sich anhand der Kontrolle der Sicherheitsmerkmale auf den Geldscheinen oder -stücken entdecken.

Um Falschgeld zu erkennen, muss man im Vorfeld mit diesen Sicherheitsmerkmalen vertraut sein und sie sich eingeprägt haben. Merkmale sind unter anderem der Folienstreifen, der auf bestimmte Art und Weise schimmert, der erkennbare Perlglanz-Streifen sowie das Folienelement, ein kompliziertes Hologramm auf den Scheinen. Wie diese Merkmale optisch im Detail auszusehen haben, erfahren Sie beispielsweise im Falschgeld-Leitfaden der Bundesbank.

Fühlen, sehen, kippen

Die Sicherheitsmerkmale sollten nach dem "Fühlen-Sehen-Kippen"-Prinzip kontrolliert werden. Das bedeutet: Fühlen Sie genau, ob der Schein oder die Münze sich eigenartig oder ungewohnt anfühlt, ob er dünner, rauer, leichter etc. ist, als ein normaler Schein. Sieht er anders aus? Sind die Farben abweichend? Und ganz wichtig: kippen Sie den Schein, wechseln sie den Betrachtungswinkel - denn nur so sehen Sie die Changierungen und Reflexionen, die die vielen Sicherheitselemente auf dem Geldschein hervorrufen. So zum Beispiel den perligen Glanz des Streifens auf dem Schein, oder das Hologramm des Folienelements. Hierbei ist stets ratsam, einen echten Schein als Vergleichsobjekt hinzuzunehmen.

Lässt sich der Verdacht, eine Blüte in der Hand zu halten, so nicht sicher aus der Welt schaffen, sollten Sie ein Banknotenprüfgerät verwenden oder den Schein in der Hausbank oder bei der Deutschen Bundesbank auf seine Echtheit überprüfen lassen.

Bekomme ich mein Geld erstattet?

Leider nein, man erhält für Falschgeld keinen Ersatz. Ist Ihnen also ein "falscher Fuffziger" untergejubelt worden, erhalten sie für den Verlust des Scheins keine finanzielle Entschädigung.

Melden ist Pflicht

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Aber Vorsicht: Dass Falschgeld-Beträge nicht erstattet werden, macht es natürlich reizvoll, sein Glück zu versuchen und den Schein weiterzugeben, beispielsweise durch das Bezahlen von Waren. Versuchen Sie dies besser nicht: Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, erkanntes Falschgeld der Polizei zu melden. Falsch-verdächtiges Geld verpflichtet zur Meldung bei der Hausbank bzw. einer Filiale der Bundesbank. Verstöße gegen die Meldepflicht können mit einer Geldbuße bis zu 100.000 Euro geahndet werden.

Falschgeld ist oft bei genauem Hinsehen zu erkennen. Dies erfordert jedoch eine gewisse Übung und die Vertrautheit mit den Sicherheitsmerkmalen eines Geldscheins. Personen, die beruflich mit Bargeld zu tun haben, beispielsweise in Banken, im Einzelhandel, in Restaurants etc. müssen von Berufs wegen mit der Erkennung von Falschgeld vertraut sein. Zudem haben sie in der Regel entsprechende Geräte zu Erkennung von Blüten zur Verfügung. Der Otto-Normal-Verbraucher muss sich diese Fähigkeit erst einmal aneignen. Hilfreich ist dabei der oben bereits erwähnte Leitfaden der Bundesbank, der mit Foto und Videomaterial gut deutlich macht, wie sich Falschgeld von echtem Bargeld unterscheidet.





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