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Payback & Co.
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Payback & Co. - Was steckt hinter Karten und Punkten

Payback & Co. - Was steckt hinter Karten und Punkten

"Haben Sie eine Payback-Karte?" - Diese Frage hört man oft in Drogeriemärkten und großen Kaufhausketten. Die Mehrheit der Verbraucher antwortet mittlerweile mit "Ja" und zückt bereitwillig ihr Plastikkärtchen. Doch was steckt wirklich hinter dem Payback System, welches bereits mehrfach die Verbraucherschützer Alarm schlagen ließ? einfachefinanzen.de hat sich mit dem Phänomen Payback beschäftigt.

Das Payback-Programm, inzwischen eine eingetragene Marke, feiert im Jahr 2010 sein 10-jähriges Jubiläum. Das Unternehmen mit Firmensitzen in München, Warschau und Mumbai, beschäftigt derzeit über 180 Mitarbeiter. Die über das Programm abgewickelten Umsätze belaufen sich angeblich seit Gründung auf knapp 15 Milliarden Euro. 84 Prozent aller Deutschen kennen Payback, und mehr als 60 Prozent der deutschen Haushalte verfügen laut einer von Payback beauftragten GfK-Untersuchung über eine Payback-Karte. Sie ist die 3. Karte im Portemonnaie (nach EC- und Krankenversicherungskarte).

Was ist Payback?

Die Teilnahme am Payback-Programm ist simpel. Wenn man in der Filiale einer Einkaufskette, die am Payback-Programm teilnimmt, etwas kauft, wird die Karte beim Bezahlvorgang an der Kasse vorgelegt. Beim Scannen werden Kundennummer, Datum, Filiale und Umsatz übermittelt. Einige Partner-Firmen senden auch Warengruppencodes an Payback. Für die Kaufsumme erhält der Kunde einen Rabattbetrag in Form von Punkten auf seinem Payback-Konto gutgeschrieben. Ein Payback-Punkt entspricht einem Gegenwert von 1 Eurocent. Die Punkte können jedoch regelmäßig durch spezielle Aktionen wie "Jetzt 4-fach-punkten" zusätzlich vermehrt werden. Ab 200 Punkten auf dem Konto, können diese gegen Prämien, Gutscheine, ab 1000 Punkten in Bargeld eingewechselt oder auch für wohltätige Zwecke gespendet werden. Die Bargeld-Option ist allerdings bestens auf der Webseite von Payback versteckt.

Der gläserne Kunde

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Doch es gibt auch warnende Stimmen. Wenn man sich anschaut, welche Daten via Payback-Karte gespeichert werden, sollte man als Verbraucher stutzig werden. Dennoch erfreut sich das Payback-Programm großer Beliebtheit. Nicht jedoch bei Verbraucherschutzverbänden, denn diese haben Payback in den letzten Jahren mehrfach öffentlich kritisiert.

Vor allem in Sachen Datenschutz sind die Vorgehensweisen bei Payback fragwürdig, so die Kritiker. Durch die auf der Payback-Karte gesammelten Informationen lassen sich sehr einfach Rückschlüsse auf den Lebenswandel des Nutzers ziehen. Auch lässt sich durch sein Kaufverhalten leicht beurteilen, ob und wie stark er oder sie auf Werbung reagiert. Dieser Umstand bescherte dem Payback Programm bereits im Jahr 2000 den Negativpreis Big Brother Award, der missbräuchlichen Umgang mit Technik und Informationen anprangert.

BGH-Urteil

2008 erhielten die Kritiker Rückendeckung seitens des Bundesgerichtshofs in Karlsruhe. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen Payback geklagt, weil das Unternehmen eine Klausel im Payback-Anmeldeformular untergebracht hatte, mit der sich der Kunde bei der Anmeldung einverstanden erklärte, Werbung per SMS und E-Mail zu erhalten. Wer die Anmeldung zur Teilnahme am Programm unterschrieb, gab automatisch seine Zustimmung zur Werbung via Mail und Kurzmitteilung. Wollte er auf diesen Kanälen keine Werbung erhalten, musste es dies ausdrücklich über das Ankreuzen der Ausschlussklausel kundtun. Der BGH entschied, dass der Programmteilnehmer im Vorfeld seine ausdrückliche Einwilligung geben müsse, damit Payback ihm Werbung per E-Mail und SMS zusenden darf. Das Anmeldeformular wurde von Payback den Vorgaben des Gerichtshofes entsprechen korrigiert. Nun muss man also nicht mehr explizit und gesondert ablehnen, sondern explizit und gesondert zustimmen.





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