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Skimming: Trick-Betrug am Geldautomaten

Skimming: Trick-Betrug am Geldautomaten

Banküberfall war gestern. Clevere Gauner machen sich längst nicht mehr die Hände schmutzig, um an das Vermögen nichts ahnender Bankkunden zu kommen. Durch manipulierte Geldautomaten werden EC-Karten samt Kontodaten ausspioniert und missbraucht. einfachefinanzen.de erklärt, wie Verbraucher sich schützen können.

Betrugsfälle an Geldautomaten nehmen zu. Durch das sogenannte Skimming-Verfahren werden die Informationen von EC- und Kreditkarten auf perfide Art und Weise ausspioniert. Es gibt mehrere Skimming-Methoden, das Vorgehen der Betrüger ist bei allen Varianten ebenso simpel wie effektiv:

Wie funktioniert Skimming?

Häufig wird ein zusätzliches Lesegerät auf den Einschiebeschlitz am Geldautomaten angebracht, sodass die EC-Karte und somit der Inhalt des Magnetstreifens bereits von dem Scanner der Diebe eingelesen wird, bevor die Karte überhaupt in den Geldautomaten gelangt. Auch separate Lesegeräte am Eingang der Bankfiliale sind gängige Methoden. Um die PIN-Nummer des Nutzers auszuspähen, werden kleine Kameras in einer angeklebten Kunststoffleiste über dem Tastenfeld oder an sonstigen orten in der Nähe, wie zum Beispiel an Prospektständern, versteckt. Diese zeichnen die manuelle Eingabe des PIN-Codes auf. Dieser Schritt ist elementar für den Betrug. Auch ganze Tastenfeld-Attrappen, die über das eigentliche Tastenfeld geklebt werden, kommen hier zum Einsatz und zeichnen die Tasteneingabe auf.

Die Täter lesen die Karten mehrheitlich in Westeuropa aus und heben in Osteuropa Geld ab. Vor allem in Bulgarien und Rumänien boomen derartige illegale Machenschaften - Tendenz stark steigend. Durch die Manipulation von Geldautomaten entstehen jährlich in Deutschland Schäden in zweistelliger Millionenhöhe - und diese Angabe zählt nur die erfassten Delikte. Die Dunkelziffer ist sehr wahrscheinlich wesentlich höher, da derartige Betrugsfälle oft von den Banken nicht angezeigt werden. So banal das Vorgehen der Täter auch anmutet, so schwer sind sie zu fassen.

Wie kann man sich vor Skimming schützen?

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Generell gilt: Geskimmt wird überall, doch vor allem an stark frequentierten Geldautomaten in Deutschland. Auch bei Reisen in die Türkei, in den Libanon oder nach Südafrika steigt das Risiko, Opfer eines Skimming-Angriffs zu werden.

Neben der regelmäßigen Kontrolle der Kontoauszüge ist es das Wichtigste, bei der Eingabe der PIN immer darauf zu achten, dass die Tasten komplett verdeckt sind, beispielsweise durch das Abdecken mit der Hand oder dem Geldbeutel. Ohne die PIN sind die Kartendaten nutzlos. Die PIN wird übrigens grundsätzlich am Automaten angegeben, niemals jedoch an der Tür. Wer bereits am Eingang einer Bankfiliale dazu aufgefordert wird, sollte stutzig werden. Sinnvoll ist es, zum Öffnen der Tür eine separate Karte mit Magnetstreifen zu verwenden. Es muss nichtmal eine EC-Karte sein. Zudem sollten Sie, soweit möglich, frei stehende Geldautomaten meiden.

Ebenso lohnt sich ein kritischer Blick auf den Geldautomaten, von dem man abheben möchte. Sind verdächtige Anbauten, Löcher, wackelige Teile oder Erhebungen zu erkennen? Vor allem der Kartenschlitz sollte zur Sicherheit einem Rüttel-Test unterzogen werden. Veränderungen sollten stets der Bank und nach Schalterschluss der Polizei gemeldet werden.

Wie man sich als Skimming-Opfer verhalten sollte

Leider kann es einige Tage dauern, bis Abbuchungen aus dem Ausland auf Ihrem Kontoauszug erscheinen. Sollten sie verdächtige Kontobewegungen auf Ihrem Auszug finden: Bewahren Sie Ruhe - denn wer zügig die richtigen Schritte einleitet, bekommt sein Geld höchstwahrscheinlich zurück, sofern das Opfer nicht grob fahrlässig gehandelt hat. Die erste Maßnahme sollte stets sein, die Bank zu benachrichtigen und die betroffene Karte sperren zu lassen. Anschließend müssen Sie Anzeige erstatten - am besten tun Sie das persönlich bei Ihrer Polizeiwache vor Ort. Im Gegensatz zur Online-Anzeige erhalten Sie auf dieses Weise umgehend ein Aktenzeichen, das Sie Ihrer Bank mitteilen können. Bei erfolgreicher Anzeige sollten Sie ohne weitere Probleme Ihr Geld zurückbekommen.

Auch die Regierung hat inzwischen das gewaltige Risiko dieser Methode erkannt und leitet nun entsprechende Schritte zur Bekämpfung ein. Das Bundeskriminalamt appellierte jüngst an die Banken, diese sollten den Magnetstreifen abschaffen. Die Datendiebe hätten es dann wesentlich schwerer. Denn was viele nicht wissen: Bank-Kunden benötigen im europäischen Raum keinen Magnetstreifen. Dieser ermöglicht lediglich die weltweite Kartenzahlung. Der Trend ginge bei der Umsetzung des BKA-Konzepts also zur Zweitkarte, für diejenigen, die auch im nicht-europäischen Ausland Kartenzahlungen vornehmen möchten.

Automat und Konto im Blick

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Vor einem Skimmingangriff ist niemand gefeit, doch es gibt Mittel und Wege, das Risiko zu minimieren. So kann bereits die sorgfältige Begutachtung des Geldautomaten, an dem man Geld von seiner Bank abheben möchte, ausreichen, um die manipulierte Maschine zu entlarven. Auffällige Anbauten, wackelige Teile oder verdächtige Löcher sollten Bankkunden stutzig machen. Ist man dennoch Opfer eines Skimmers geworden, muss schnellstmöglich die Bank informiert sowie die Karte gesperrt werden. Auch Anzeige sollte erstattet werden. Auf diese Weise stehen die Chancen gut, dass man sein Geld zurückbekommt. Wie Banken in Zukunft gegen die Geldkarten-Kriminalität vorgehen, bleibt abzuwarten. Karten ohne Magnetstreifen sind derzeit als Maßnahme zur Eindämmung des stetig wachsenden Problems im Gespräch.





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