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Taschengeld - kein Kinderspiel

Taschengeld - kein Kinderspiel

Taschengeld ist für Kinder nicht nur wichtig, um selbständig Ausgaben tätigen zu können. Seine Aufgabe ist es, jungen Menschen den Umgang mit Geld beizubringen. Doch indem man seinem Sprössling monatlich einen Geldschein in die Hand drückt, ist es keineswegs getan. einfachefinanzen.de erklärt, worauf es beim Taschengeld ankommt.

Taschengeld ist ein wichtiger Faktor für die Erziehung eines jeden Minderjährigen. Durch Taschengeld erlernen Kinder von klein auf den Umgang mit Geld und machen so einen ersten großen Schritt in Richtung Selbstbestimmung und Eigenverantwortung. Denn die Fähigkeit, seine eigenen Finanzen sinnvoll zu regeln, wird keinem Menschen in die Wiege gelegt - so manch einer kann bis heute nicht haushalten, was diverse Reality-Shows im Fernsehen beweisen. Geld richtig einzuteilen und damit auszukommen ist eine Kunst für sich, und diese gilt es zu trainieren.

Lektionen fürs Leben

Kinder müssen erst begreifen lernen, dass sich Wünsche nicht immer aus dem Stegreif erfüllen lassen. Durch Taschengeld wird ihnen klar, dass man sich Geld einteilen muss, und dass das Taschengeld keineswegs immer ausreicht und folglich manchmal auf größere Anschaffungen gespart werden muss. Entsprechend lernen Kinder auf diese Weise zu verzichten und abzuwägen, was ihnen wichtig ist und was nicht. So kann die Tafel Schokolade bedeuten, dass man eben noch einen Monat länger auf das neue Videospiel warten muss. Eine wichtige Lektion: Das Kind lernt zu planen und die eigenen kleinen Finanzierungspläne auch einzuhalten bzw. die Prioritäten zugunsten anderer Wünsche zu verlagern.

Regeln für das Taschengeld

Es klingt einfach, doch wie überall gibt es auch beim Taschengeld sinnvolle Regeln, von denen beide Parteien, Eltern und Kinder, profitieren. Zahlen Sie Ihrem Kind über einen längeren Zeitraum die gleiche Summe Geld. Starke Schwankungen bei der Höhe der Summe verunsichern das Kind und stellen die Bedeutung des Taschengeldes in Frage. Zahlen Sie außerdem immer pünktlich. So kann Ihr Kind planen und lernt zusätzlich, dass es wichtig ist, Zahlungsfristen einzuhalten. Ebenfalls sollte davon abgesehen werden, die Investitionen des Kindes zu werten. Das Kind muss lernen, seine eigenen Fahler zu machen. Wenn plötzlich Geld benötigt wird, das komplette Guthaben jedoch bereits ausgegeben wurde, ist das zwar bitter, aber ebenso lehrreich für das Kind. So lernt man haushalten.

Wieviel Taschengeld ist angemessen?

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Im Internet und bei Jugendämtern können unsichere Eltern Listen zu Rate ziehen, wie viel Taschengeld im Schnitt von Eltern an ihre Kinder gezahlt wird. Diese Listen dienen jedoch nur der groben Orientierung, denn das Taschengeld ist stets abhängig von den Lebensumständen und dem generellen Haushaltsbudget der Familie. Ein wohlhabendes Elternhaus kann dem Kind gewiss mehr zahlen, als eine Familie, die von Hartz 4 lebt. Dennoch sollte im Dialog mit dem Kind ein sinnvoller Betrag festgelegt werden. Im Allgemeinen ist es empfehlenswert, wenn das Kind sich das Taschengeld durch kleine Nebenjobs wie Babysitten oder Zeitungsaustragungen selbst aufbessert. Dieses selbstverdiente Geld darf keinesfalls mit der Summe des Taschengelds verrechnet werden. Dasselbe gilt für Geldgeschenke von Verwandten. Ebenfalls ist eine Taschengeldkürzung keine angemessene Strafe, wenn Kinder etwas falsch gemacht haben.

Taschengeld-Konto

Wenn das Kind alt genug ist, kann über die Einführung eines sogenannten Taschengeld-Kontos nachgedacht werden. Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Girokonto für Schüler auf Guthabenbasis. Viele Banken und Sparkassen bieten derartige Girokonten für Schüler als Einstieg in die Bankgeschäfte an. Mit dem Einverständnis der Eltern kann auch eine Bankkarte auf Guthabenbasis ausgestellt werden.

Es ist ratsam für ein Taschengeldkonto einen Dauerauftrag einzurichten - durch diesen gelangt das Geld nicht nur regelmäßig zur selben Zeit auf das Konto des Kindes, sondern er verhindert auch, dass eine Zahlung vergessen wird. Auch für das Kind bietet solch ein Konto Vorteile: Es lernt, wie Bankgeschäfte im realen Leben funktionieren (Überweisungen, Zahlungseingänge, EC-Karte, Kontoauszüge etc.) und kann zudem zum Sparen motiviert werden, da das Geld nicht unmittelbar zur Verfügung steht und dadurch die Versuchung wegfällt, es sofort auszugeben.

Kinder nicht zu Bittstellern erziehen

Manche Eltern halten das regelmäßige Zahlen von Taschengeld jedoch nach wie vor nicht für sinnvoll. Sie bevorzugen es, den Kindern Geld zu geben, wenn diese es benötigen, oder wenn die Eltern es für richtig oder angemessen halten. So jedoch wird dem Kind suggeriert, man müsse im Leben stets um etwas bitten oder gar betteln - sicher der falsche Ansatz. Durch Taschengeld kann sich das Kind seine Wünsche selbst erfüllen und lernt eigenständig zu kalkulieren.

Ein ungeschriebenes Gesetz

Immer wieder wird behauptet,Kinder hätten einen gesetzlichen Anspruch auf Taschengeld - eine solche Vorschrift existiert jedoch nicht. Eltern sollten aber genau überlegen, ehe sie gänzlich auf das monatliche Geld für die Kinder verzichten, aus welchen Gründen auch immer. Nicht nur, dass dem Sprössling auf diese Weise einige wirklich wichtige Lektionen fürs Leben abhanden kommen - zusätzlich kann das Kind sozial ausgegrenzt werden, wenn beispielsweise die Freunde ins Kino oder ins Schwimmbad gehen und das eigene Kind aufgrund von Geldmangel nicht mitkommen kann.

Kleines Geld - ganz wichtig

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Wie man sieht, ist das Taschengeld ein wichtiges Element der elterlichen Erziehung und hat entscheidenden Einfluss auf das Verhältnis eines Kindes zu Geld und Finanzen. Wichtig ist dabei, gewisse Regeln einzuhalten, damit die Erwachsenen von morgen eine gewisse Selbstverständlichkeit und Vertrautheit hinsichtlich ihrer "Geldgeschäfte" entwickeln können. Auf diese Weise erleben und erlernen Kinder, sich in unserer Konsumgesellschaft verantwortungsvoll zu verhalten und mit ihren Anforderungen angemessen umzugehen.

 Zum Taschengeldrechner - Soviel Taschengeld sollten Kinder & Jugendliche bekommen




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